
Es gab mal eine Band mit Namen Fates Warning, welche für mich eine der beeindruckendsten Stimmen im Musikgeschäft an Bord hatte. Der Sänger heißt John Arch und gehört wohl zum besten was die Metalszene jemals hervorgebracht hat.
Nach dem Ausstieg bei Fates Warning, ich glaube es war 1986, wurde es still um John Arch, bis er wie aus dem Nichts 2003 eine EP namens A Twist Of Fate veröffentlichte.
Danach verschwand John Arch abermals von der Bildfläche, bis 2011 eine Nachricht die Runde machte, das er mit Jim Matheos (Ex-Gitarrist Fates Warning) ein Album plant.
Und jetzt ist es soweit, Sympathetic Resonance ist veröffentlicht und es ist genau das geworden, was ich erwartet und gehofft habe.
Arch und Mattheos haben ein Prog Album der Extraklasse eingespielt, wobei der Gesang extrem heraus sticht. Alte Fates Warning Fans werden den Gesang lieben, das jüngere Puplikum die nicht mit Fates Warning und John Arch groß geworden ist, wird seine Probleme mit dieser Stimme haben. Faszinierend an John Arch ist, das er kaum an Wirkungskraft seiner Stimme verloren hat und das obwohl der Kerl auch schon über 50 ist.
Ihr merkt ich spreche eigentlich nur die Vocals an, weil sie mich am meisten paralysiert haben, John Arch ist für mich einfach nur genial.
Auf die einzelnen Tracks, es sind insgesamt sechs mit einer Spielzeit von 54 Minuten, gehe ich jetzt nicht ein. Geboten wird auf dem Album relativ komplexer Prog Metal Marke Fates Warning, der vielleicht erst nach mehrmaligem hören zündelt.
Mein Fazit, dieses Album ist vielleicht nur so gut weil eben John Arch singt, aber genau das macht es so einzigartig und Einzigartigkeit wird von mir immer belohnt.
9/10 Punkte
Die junge Charlotte trifft auf ihrem Weg durch die verschneite Einöde auf Max, einen Anhalter. Sie machen an einem heruntergekommenen Gasthaus Halt. Als Max nach einiger Zeit nicht mehr von der Toilette zurückkommt, macht sich Charlotte langsam Sorgen. Auf der vergeblichen Suche nach ihm wird sie von der Wirtin niedergeschlagen und erwacht in einem Käfig. Gefangen wie ein Tier wird Charlotte von ihr gemästet – aber für wen? Als dann plötzlich Max an der Seite ihrer Peinigerin wieder auftaucht eröffnet sich der jungen Frau die ganze schreckliche Wahrheit.
Ich habe mich davon verleiten lassen das der Film aus Frankreich kommt, obwohl mir mein Gefühl sagte: lass es , der Film taugt nichts, den kannste dir sparen. Frankreich hat sich für mich zu einem positiven Auswahlkriterium in Sachen Horrorfilme entwickelt, kamen in den letzten Jahren doch einige Kracher daher. Aber hier hätte ich doch auf mein Bauchgefühl hören sollen, Die Meute ist von der ersten bis zur letzten Minute einfach nur langweilig, um nicht zu sagen er ist schlecht, sehr schlecht. Man hat den den ganzen Mist schon tausendmal gesehen, was mich aber nicht stört, wenn man es gut verpackt, nur ging das hier voll in die Hose. Es kommt keine Stimmung auf, die Schauspieler bzw. die Figuren sind einfach nur albern (Bikergang) und wenn man die Story versteht, fragt man sich ob die das echt ernst meinen.
Leute, laßt den Film im Regal stehen, ich habe mich geärgert das ich den gesehen habe und wenn ihr euch den anseht, sagt nicht ich hätte euch nicht gewarnt.
Nachdem ein Bankraub schief gelaufen ist, machen sich drei Brüder in der Hoffnung bei ihrer Mutter Unterschlupf zu finden auf den Weg nach Hause. Der jüngste der Drei, Johnny, wurde angeschossen und ihr betrügerischer Partner ist mit der gesamten Beute abgehauen. Doch als die Brüder daheim ankommen, erfahren sie, dass ihre Mutter verschwunden ist: Sie hat das Haus vor Monaten bei einer Zwangsvollstreckung verloren. Die neuen Eigentümer Beth und Daniel Sohapi und ihre Gäste, die einen schlechten Zeitpunkt für eine Geburtstagsfeier ausgesucht haben, werden von den Brüdern als Geiseln genommen. Nicht lange danach trifft die Mutter gemeinsam mit ihrer Tochter Lydia ein und es wird schnell klar, dass sie wirklich alles tun wird, um ihre Kinder zu beschützen. An einem fürchterlichen Abend übernimmt sie auf brilliante Weise die Kontrolle über die Situation und will die Flucht ihrer Söhne sicherstellen.
Um eins vorweg zu nehmen, wer ein klassisches Remake erwartet, wird bei diesem Film wahrlich enttäuscht werden.Mother’s Day 2010 hat mit Muttertag 1980 absolut nichts gemeinsam und so sollte man diesen Film auch betrachten.
Jetzt wo das geklärt ist, wagen wir uns mal an den Film und da fallen einem zuerst die Besetzung auf und der Regisseur auf. Verantwortlich für den Film ist Darren Lynn Bousman, der ja bekanntlich auch die Regiearbeit bei Saw II,III und IV übernommen hat und deshalb nicht als unbekannt zu nennen ist. Als Schauspieler wurden u.a. Rebecca De Mornay, Jaime King, Matt O’Leary engagiert, allesamt Schauspieler(innen) die man aus zahlreichen Produktionen mehr oder weniger kennt. Die schauspielerischen Leistungen sind nicht überragend, aber auch kein Schuss in den Ofen, nur mit Rebecca De Mornay habe ich so meine Probleme. Ich hätte mir in der Rolle der Mutter eine Frau gewünscht, die optisch etwas durchgeknallter rüber kommt und nicht wie Rebecca De Mornay mit über 50 Jahren noch so gut aussieht. Sie macht ihre Sache im Großen und Ganzen sehr gut und gibt sich Mühe, aber sie sieht zu lieb aus. Bei allen anderen Protagonisten ist die Handlungsweise zu leicht vorhersehbar, deshalb muß man dazu auch nichts sagen.
Mein Fazit für Mother’s Day 2010: Mother’s Day 2010 ist ein MTV Slasher, bunt und poppig, mit Gewalteinlagen aus dem Computer, unspektakulär aber sauber inszeniert, ich habe schon wirklich schlechteres gesehen.An was es dem Film mangelt ist Boshaftigkeit, estwas dreckiges, der psychologische Druck unter dem die Partypeople stehen kommt einfach nicht rüber. Ich nehme mal als Vergleich Funny Games, da ist diese Atmosphäre die ich in diesem Film vermisse. So bleibt ein MTV Slasher den man sich ansehen kann und mit dem man an einem verregneten Sonntagnachmittag auch nichts falsch macht.
Kyung-chul ist ein gefährlicher Psychopath, der aus Vergnügen jungen Frauen auflauert, sie entführt, misshandelt und anschließend tötet. Zu seinen Opfern gehört eigentlich jeder, der sich ihm in den Weg stellt. Die Polizei kann ihn jedoch nicht fassen, weil er ihr immer einen Schritt voraus ist und seine Spuren gut zu verwischen weiß. Eines Tages vergeht er sich an der Tochter des ehemaligen Polizei-Chefs, zerstückelt sie und wirft ihre Überreste in einen Fluss, bis diese von einem Jungen gefunden werden. Ihr Verlobter Soo-hyeon, ein Top-Agent, versucht ihren Mörder auf eigene Faust zu finden. Er schwört Rache und lässt den Killer die gleichen Leiden durchmachen wie dessen Opfer. (Inhaltsangabe: Wikipedia.de)
Da ist er nun, der Film der überall nur positive Kritiken bekommt und eine Spur des Lobes mit sich zieht. Natürlich ist das alles auch nicht an mir vorbei gegangen und ich habe mich sehr auf diesen Film gefreut, doch was kam, war eine Ernüchterung erster Kajüte.
Nichts von alle dem was man lesen konnte hat sich bestätigt, die paar harten Einlagen mal ausgenommen. Der Film ist dialogarm und Spannung kommt erst zum Ende hin ein wenig auf, irgendwie plätschert der Film nur so vor sich hin. Kyung-Chul der Mörder, gespielt von Min-sik Choi (bekannt aus Oldboy und Lady Vengeance), schafft es einzig seiner Rolle das Gesicht zu geben, was man als Zuschauer erwartet.
Technisch ist der Film gut umgesetzt, gute Kameraeinstellungen und Kamerafahrten, die Musik weiß auch zugefallen und paßt zum Film, aber die Bezeichnung Thriller erreicht der Film in der ganzen Spielzeit nicht, Psychodrama wäre für mich die richtige Bezeichnung. Die SPIO/JK ist auch berechtigt, da gibt es nichts zu diskutieren.
Aber eine Szene gibt es in dem Film die mich zum nachdenken anregt und mich beschäftigt. Das erste was gefunden wird ist ein Ohr, vielleicht eine Hommage an Blue Velvet?
Fazit für mich, I Saw The Devil bietet mir zu wenig und kann die hohen Ansprüche die ich durch die Rezensionen und Trailer hatte niemals auch nur im entferntesten halten. Durch die Bezeichnung Thriller wurde er auch in meinen Augen falsch beworben und das Thema Brutalität wurde auch total überzogen in den Rezis dargestellt, man wird auf eine falsche Fährte gelockt. Schade drum, denn die Basis für einen sehr guten Film war da, die Blu-ray wird wieder verkauft.
Nur durch Zufall bin ich auf dieses Album gestoßen (Review im Eclipsed), mir war bis dato die Band absolut unbekannt. Mein Interesse geweckt haben die deutschen Texte und natürlich das sie Progrock spielen. Und das meine Damen und Herren machen sie mit Bravour. Endlich mal wieder eine Band, die in ihrer Muttersprache Musik macht und musikalisch absolut zu überzeugen weiß. Ab und an schlagen auch mal die Hardrockeinflüsse durch, welche man mögen muß, doch über allem stehen die Keyboards, die das ganze Album durch einen klasse Klangteppich erzeugen und natürlich die Texte.. Aufbruch wird zu keiner Zeit langweilig und bekommt von mir eine uneingeschränkte Empfehlung. Als Vergleich ziehe ich mal Novalis heran, an die mich Traumpfad immer wieder erinnern, damit ihr eine ungefähre Richtung habt.
8/10 Punkte
In der Zukunft ist die Menschheit fast komplett ausgestorben. Vampire beherrschen die Welt. Allerdings benötigen diese Blut um zu überleben. Also forscht der Vampir Dr. Edward Dalton nach einem künstlichen Weg den Lebenssaft zur Ernährung der Blutsauger herzustellen. Als er auf eine Gruppe Menschen stößt, die entdeckt hat dass der Vampirismus heilbar ist, ändert er seine Pläne und hilft den Sterblichen. Allerdings ist nicht jeder Untote von der Idee begeistert wieder ein Mensch zu werden… (Inhaltsangabe: ofdb.de)
Wenn man sich die Story so durchliest, ist man ja doch neugierig, wie die Vampire damit umgehen fast alle Menschen weggefuttert zu haben. Der Film ist ziemlich düster gehalten, was auch Sinn macht, ist es ja bald vorbei mit der ganzen Welt so wie sie ist. Die Umsetzung ist ganz gut, ab und an merkt man das nicht genug Geld zur Verfügung stand aber das ist nicht ausschlaggebend. Die wahrlich nicht unbekannten Schauspieler Sam Neill, Isabel Lucas, Willem Dafoe und Ethan Hawke zeigen was sie können und machen ihre Sache gut. Einzelne Metzeleinlagen werden ziemlich schnell und immer wieder bis zum Finale eingestreut, bis es dann richtig zur Sache geht und der Blutgehalt und Bodycount in die Höhe schießt.
Sicherlich habe ich schon weitaus bessere Filme gesehen aber Daybreakers hat mich gut unterhalten, also hat er genau das gemacht was er sollte. Nur eins ist sicher, ich werde den Film in den nächsten Jahren nicht mehr im Player einlegen. Das bedeutet, leihen ja, kaufen eigentlich nein, nur wird der im Moment auf Blu-ray so verramscht das man den für um die 8€ bekommt.
In der Absicht, einige schöne Urlaubstage harmonisch mit gewinnbringenden Geschäftsgesprächen zu verbinden, reisen fünf junge Leute auf einer Luxusyacht durch die Karibik, als plötzlich auf hoher See zunächst ein hysterischer Schiffbrüchiger geborgen wird und dann ihr Boot auf das Riff einer mysteriösen Insel kracht. Diese Insel ist bewohnt von einer evolutionären humanoiden Frühstufe, welche mit ungebetenen Gästen wenig Federlesen macht. Auch wollen diese Interessengruppen die Existenz der “Eingeborenen” geheim halten. (Inhaltsangabe: ofdb.de)
Eine Story wie man sie schon zigmal gelesen/gehört hat und dann auch noch mittelmäßig bis schlecht umgesetzt wurde. Als erstes wären da mal die Schauspieler, allesamt absoluter Durchschnitt und vollkommen austauschbar. Weiter geht es mit diesen “Eingeborenen”, die ja der Übergang in der Evolution von Affe zu Mensch sein sollen und durch die Gegend fliegen als hätten sie Raketen im Hintern. Und weil das noch nicht genug ist, hat man den Affen auch noch die Wahrnehmung der Predators verpaßt, inklusive der Matschtarnung für die Schiffbrüchigen.
Ich persönlich kann mit dem Film nichts anfangen, da helfen auch die blutigen Szenen nichts, denn ein paar Splattereinlagen machen noch keinen Film. Hier prägt die Langeweile den Film und das Nachgeäffe ist auch nicht positiv für den Film. Außerdem sollte noch erwähnt werden das es sich bei “Lost Island” um ein Remake des Films “The Tribe” handelt.

ONSLAUGHT veröffentlichten in den 80er Jahren nicht uninteressante Thrash Alben, verschwanden dann trotz zweier guten Veröffentlichungen im Nirvana, um 2011 mit geballter Kraft wieder auf das Thrash Parkett zurück zu kehren.
Mit was für einer Wucht und Energie überfällt uns das Album “Sounds Of Violence”, hier ist der Titel wirklich Programm. So ein Riffgewitter habe ich seit langem und ich meine es wie ich es sage, seit langen nicht mehr gehört. Ich fühle mich in die 80/90er Jahre zurückversetzt, zu einer Zeit als Slayer und Exodus mit ihren Alben alles wegbashten. Onslaught gehen auf diesem Album keine Kompromisse ein. Wofür auch? Sie machen alles richtig und zeigen den heutigen Möchtegern Thrashern und Mosh Kiddies wo der Hammer hängt. Das Album ist einfach nur aggressiv, eine Ballade sucht man Gott sei Dank vergeblich, so ist es recht, so muß es sein… laßt die Halswirbel krachen.
10/10 Punkten

Seit geraumer Zeit habe ich das Album “Alone Together” der Polen Quidam auf meinem MP3-Player und auch am Rechner läuft diese Scheibe rauf und runter. Nun wird es Zeit mal ein paar Worte zu dieser exorbitanten Scheibe zu sagen.
Waren Quidam bis zu diesem Album eigentlich dem Neoprog zuzuordnen, haben sie sich mit dem Ausstieg der Sängerin Emilia Derkowska musikalisch verändert und finden sich mehr im New Artrock wieder. Und eins muß man festhalten, das machen sie extrem gut und wissen absolut zu überzeugen. Bartek Kossowicz hat jetzt den Gesang übernommen und schafft es, der Musik seinen Stempel aufzudrücken und man meint, es hätte nie einen anderen Sänger bei Quidam gegeben – seine Stimme paßt zu den Songs wie die besagte Faust auf’s Auge.
Quidam schaffen es, verschiedene Musikinstrumente wie Gitarre, Keyboard, Flöte, Saxophon und Bass zu einem einzigartigen Musikerlebnis zu verschmelzen, mit einem Ergebnis, das man die CD nicht in Teilen sondern IMMER im Ganzen hören will.
Um es aber nochmal deutlich zu machen, Quidam haben noch weitere gute Alben gemacht, nur sind sie “anders” und “Alone Together” sticht meiner Meinung nach besonders heraus.
10/10 Punkten

Das Jahr ist gerade mal einen Monat alt und schon habe ich den nächsten Überflieger gehört. Seventh Wonder sind ja keine unbekannten und noch weniger unbegabten Musiker aber was die Schweden mit “The Great Escape” abgeliefert haben ist kaum mit normalen Worten zu beschreiben. Ich gehe hier erst gar nicht auf die locker über dem Durchschnitt liegenden Songs namens Wiseman – [5:42], Alley Cat – [6:06], The Angelmaker – [8:29], King of Whitewater – [7:20], Long way home – [4:26] und Move on Through – [5:04] ein und komme direkt mit The Great Escape – [30:14] zur Sache.
Ja ihr lest richtig, die Spielzeit von “The Great Escape” beträgt sagenhafte 30:14 Minuten und ich spreche hier nicht von der kompletten CD sondern vom Titel. Hier wird einem alles geboten was einem lieb ist, spektakuläre Riffs wechseln sich mit Akustikparts, treibenden Drums und Klavierpassagen ab, dazu ein Sänger der zu überzeugen weiß. Die wechselnden Rhythmen von langsam bis schnell und die Melodien, ebenso wie der weibliche Gesang und die Basslines lassen den Song niemals langweilig werden und man hört auch nach dem zehnten mal hören neue Melodien.
Ich kann euch die CD nur wärmstens empfehlen und wenn ihr schon nicht direkt loslauft die CD kaufen, hört wenigstens mal rein, die Band hat es mit diesem Album verdient!
9/10 Punkte

pssst... folge mir...